Hirschblut
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Unsere Geschichte

Ein Kultwein.
Eine Geschichte.

Über vier Jahrhunderte, sieben Familien und einen Mehrfruchtwein, der Kriege, Enteignung und Hochwasser überdauert hat.

  1. 1585

    Erste urkundliche Erwähnung

    Die Mühle im Greußniger Tal wird erstmals urkundlich erwähnt.

    Historische Wassermühle im Greußniger Tal, Ursprung der heutigen Kelterei
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  2. 1934

    Ausbau zur Kelterei

    Ernst Sohr baut die Mühle zur modernen Kelterei aus.

  3. 1954

    Die Geburt von Hirschblut

    Heinrich Hirschberger entwickelt die Rezeptur – ein Mehrfruchtwein aus Kirsche, Johannisbeere und Apfel.

    Etikett des Hirschblut Mehrfruchtweins mit goldenem Hirschmotiv auf dunklem Grund
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  4. 1972

    Enteignung

    Die Kelterei wird enteignet – die Familie verliert den Betrieb, nicht aber das Rezept.

  5. 1990

    Rückgabe an die Familie

    Nach der Wende geht der Betrieb an die ursprünglichen Eigentümer zurück.

  6. 1993

    Sachsenobst übernimmt

    Die Kelterei Sachsenobst führt die Tradition weiter – die Rezeptur bleibt.

    Gebäude der Kelterei Sachsenobst in Dürrweitzschen mit Obstannahme im Hof
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  7. 2002

    Jahrhunderthochwasser

    Das Hochwasser trifft das Greußniger Tal schwer – die Kelterei wird wieder aufgebaut.

  8. Heute

    Hirschblut lebt weiter

    Ein Kultwein in dritter Generation – teuflisch gut wie am ersten Tag.

    Flasche Hirschblut mit gefülltem Glas, Kirschen, Johannisbeeren und Äpfeln vor einem Holzfass der Kelterei Sachsenobst
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  9. 19.08.2026

    90 Jahre Kelterei

    Wir feiern 90 Jahre Kelterei im Greußniger Tal – ein Fest für Tradition, Handwerk und alle Freunde von Hirschblut.

Die Legende

Eine Nacht.
Ein Rezept.
Ein Kult.

Wie 1954 in einer Bauernstube in Sachsen ein Kultwein geboren wurde – erzählt in vier Kapiteln.

  1. 01

    Der Ort

    Der Erfolgszug des Weingetränkes begann vor über 40 Jahren. Der damalige Keltereibesitzer Heinrich Hirschberger kreierte das Rezept in einer Nacht- und Nebelaktion mit gleichgesinnten Mitwirkenden, darunter befreundete Großhändler aus Freiberg und Leipzig. Ort des Geschehens war die nach Augsburger Tradition eingerichtete Bauernstube – mit Blauglasfenstern und Kamin, ein Ort, an dem so manch weinseliges Treffen stattfand.

  2. 02

    Die Mischung

    Auslöser des nächtlichen Treibens war der Überschuss an Mehrfruchtweinen aus dem Lohnmostgeschäft. Also setzte man sich zusammen und mischte Apfel-, Kirsch-, Johannis-, Stachelbeer- und roten Rhabarberwein so lang, bis die leicht angesäuselten Geschmacksnerven signalisierten:

    Sauerkirsche, Apfel und Johannisbeere – das ist es!"
  3. 03

    Der Name

    Mit halben Sachen gab sich Heinrich Hirschberger nicht zufrieden. Also holte er Grafiker Walter Eckhard um Mitternacht aus den Federn – mit der Maßgabe, ein entsprechendes Etikett zu kreieren. Das Ganze dauerte noch bis 2 Uhr morgens. Der Name war rasch gefunden: aus Hirsch-(berger) und der blut-(roten) Farbe des Getränkes. Damit war das Kultgetränk „Hirschblut" geboren – zu jener Zeit auch bei Studenten in Freiberg und Leipzig ein Spitzenreiter.

  4. 04

    Heute

    Viele Monde sind seit dieser „legendären" Nacht vergangen. Mittlerweile hat sich das Etikett mehrfach verändert – doch für die Kenner dieses „teuflischen" Getränkes hat Hirschblut neben der geschmacklichen Nuance auch etwas Nostalgisches. Und derer gibt es beachtlich viele.