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Der Ort
Der Erfolgszug des Weingetränkes begann vor über 40 Jahren. Der damalige Keltereibesitzer Heinrich Hirschberger kreierte das Rezept in einer Nacht- und Nebelaktion mit gleichgesinnten Mitwirkenden, darunter befreundete Großhändler aus Freiberg und Leipzig. Ort des Geschehens war die nach Augsburger Tradition eingerichtete Bauernstube – mit Blauglasfenstern und Kamin, ein Ort, an dem so manch weinseliges Treffen stattfand.
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Die Mischung
Auslöser des nächtlichen Treibens war der Überschuss an Mehrfruchtweinen aus dem Lohnmostgeschäft. Also setzte man sich zusammen und mischte Apfel-, Kirsch-, Johannis-, Stachelbeer- und roten Rhabarberwein so lang, bis die leicht angesäuselten Geschmacksnerven signalisierten:
„Sauerkirsche, Apfel und Johannisbeere – das ist es!"
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Der Name
Mit halben Sachen gab sich Heinrich Hirschberger nicht zufrieden. Also holte er Grafiker Walter Eckhard um Mitternacht aus den Federn – mit der Maßgabe, ein entsprechendes Etikett zu kreieren. Das Ganze dauerte noch bis 2 Uhr morgens. Der Name war rasch gefunden: aus Hirsch-(berger) und der blut-(roten) Farbe des Getränkes. Damit war das Kultgetränk „Hirschblut" geboren – zu jener Zeit auch bei Studenten in Freiberg und Leipzig ein Spitzenreiter.
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Heute
Viele Monde sind seit dieser „legendären" Nacht vergangen. Mittlerweile hat sich das Etikett mehrfach verändert – doch für die Kenner dieses „teuflischen" Getränkes hat Hirschblut neben der geschmacklichen Nuance auch etwas Nostalgisches. Und derer gibt es beachtlich viele.
Unsere Geschichte
Ein Kultwein.
Eine Geschichte.
Über vier Jahrhunderte, sieben Familien und einen Mehrfruchtwein, der Kriege, Enteignung und Hochwasser überdauert hat.
1585
Erste urkundliche Erwähnung
Die Mühle im Greußniger Tal wird erstmals urkundlich erwähnt.
KI-generiert oder optimiert1934
Ausbau zur Kelterei
Ernst Sohr baut die Mühle zur modernen Kelterei aus.
1954
Die Geburt von Hirschblut
Heinrich Hirschberger entwickelt die Rezeptur – ein Mehrfruchtwein aus Kirsche, Johannisbeere und Apfel.
KI-generiert oder optimiert1972
Enteignung
Die Kelterei wird enteignet – die Familie verliert den Betrieb, nicht aber das Rezept.
1990
Rückgabe an die Familie
Nach der Wende geht der Betrieb an die ursprünglichen Eigentümer zurück.
1993
Sachsenobst übernimmt
Die Kelterei Sachsenobst führt die Tradition weiter – die Rezeptur bleibt.
KI-generiert oder optimiert2002
Jahrhunderthochwasser
Das Hochwasser trifft das Greußniger Tal schwer – die Kelterei wird wieder aufgebaut.
Heute
Hirschblut lebt weiter
Ein Kultwein in dritter Generation – teuflisch gut wie am ersten Tag.
KI-generiert oder optimiert19.08.2026
90 Jahre Kelterei
Wir feiern 90 Jahre Kelterei im Greußniger Tal – ein Fest für Tradition, Handwerk und alle Freunde von Hirschblut.
Die Legende
Eine Nacht.
Ein Rezept.
Ein Kult.
Wie 1954 in einer Bauernstube in Sachsen ein Kultwein geboren wurde – erzählt in vier Kapiteln.
